dich nicht, nie verdienet habe
doch an der liebe mich labe
habe dich dich schlecht fühlen lassen
vermag mich dafür nur zu hassen
gabst mir euphorie in rauen
mengen, nun will ich mich hauen
ein arschloch ich oft war, doch einmal
gesagt, verletzt es, schlägt die lieb kahl
warum, das fragte ich mich dann
hab ich dir das bloß angetan
tief im innern, will ich doch nur sein
der grund für glück und frohsinn so rein
bin ich bloß abglanz, spott und hohn
deiner herrlichkeit, schmerz mein lohn
mich bessern, nicht des schmerzes wegen
dich glücklich machen, freude hegen
die sonne wärmt mein haupt
der kälte mich beraubt
qualen nimmt sie im nu
gibt mir kraft und ruh
versinkt die warm sonne
bricht ein die dunkle nacht
der mond alsdann zier lacht
so auch nur gibt wonne
wind streift ab den missmut
regen wäscht rein die glut
brenne in der flamme
in dem liebesbanne
Euphorie prasselt danieder,
immer und immer wieder.
Zerstört alles, Hass und Missmut,
stell dich drunter, ohne Hut.
Es bilden sich Seen, Eis und Schnee,
bedeckt die Seele, jucheeee!
Kein Ende in Sicht, die Sonne
scheint, was für eine Wonne!
Doch die Sonne, sie erwärmend,
Schnee, Eis schmilzt, Seen verdampfend.
Durst plagt die Welt des ex-Glückes.
Wo die Segnung des Werkes?
Monoton, trist, Einsamkeit unweit,
all' bereitet Übelkeit.
Wolken verdunkeln den Himmel,
man hört Alarmgebimmel.
Ein Blitz durchschneidet die Nacht.
Donner zerreißt mit Vollmacht
Hunger treibt mein Sein,
Sucht abholzt den Hain.
Bewachsen mit Liebe,
verscheucht list'ge Diebe.
So wachset, wachset!
Immer wieder rett'.
Die Liebe nicht ausstirbt,
es mich immer mehr giert.
Der Samen mir wohl
gesät von einer Maid,
der Leere mich bestohl,
da sprach ich einen Eid:
Nur dich glücklich machen,
versuchen werd ich es,
ewig sollst du lachen,
dies sei mein Gelöbnis.
ich hab lust auszuleben
kreative gedanken
lass meine seel erbeben
meiner liebe so danken