Und so frage ich dich,
willst du umbringen mich,
ich fleh dich an,
tu es mir an.
Sehn ich den Tod herbei,
lass meine Seele frei,
stich in mein Herz,
lisch aus die Kerz'.
Bestürzt mit haltlos Angst,
du um mein Leben bangst?
Geschenkt sei's dir,
still meine Gier!
Des Wahns überdrüssig,
leben überflüssig?
Gib mir den Schmerz,
ins dunkle Herz.
sei mein Schmerz,
sei mein Herz,
brich mich ganz,
vollführ den Tanz
sei mein Elend,
sei mein Fehlend,
gebier die Freud,
nix vergeud
sei mein Heil,
sei mein Beil,
biet mich feil,
zerreiß das Seil
meine Seele mir gesprengt,
nun nurmehr von dir abhängt,
mich in Selbstverletzung zwängt
verabreichtest mir das gift der träume
stark wie die stämme tausender bäume
unhuman, wirkt in ewger seligkeit
spiegelt wieder der schönheit holde maid
tötete meinen verstand voller gier
ohne es wär ich schon längst nicht mehr hier
ersetzte mein blut, belebte mein herz
ist des lebenssymphonie helle terz
kettete mich an des hades hügel
verschloss es mit der liebe blutsiegel
gab mir kraft zu gehn der dunklen pfade
mordete der einsamkeit schwarzmade
gebar mir einen frischen lebenssinn
ich nun ihr fanatischer hüter bin
lässt mich nun dienen nur einem zwecke
göttin, verschenkte dir mein herz,
da entbrannt sich der liebe kerz
stand auf der lebenspump verwachst
zerhackt die einsamkeit per axt
sie brannte darnieder schreckend schnell
burning like corpses outa hell
verschmolz mit dem roten lebenssaft
auf ewig in mir verweilt, gafft
banned from the coloured life server
trage der schutzkutte, bleischwer
rettungsversuche abgeblockt
mein freund, die sehnsucht, im eck hockt
leb nun auf des wahnsinns planeten
der schmerzen winde verwehten
der verletzung blut, doch lecker trank
für mich, umwachsen mit grün rank
tränen rinnen die wangen hinunter
machen die müden lippen nicht munter
benetzen die haut, spröde und trocken
vermag mich nun nichts mehr zu verlocken
verfärben der schmerzen tiefe furchen
tränken dort die sehnsucht durch und durchen
bedecken der hoffnung irrsinn'gen scham
verbreiten unsicherheiten infam
unaufhaltsam sich ihren pfad bahnen
lassen gar schlimmes nur erahnen
omen unselger zeiten, leuchten hell
sind sie doch ursprünglich aus guter quell
wenn die vögel nur noch nerven
wenn sie mit gelächter werfen
wenn die sonn' dich mit licht ersticht
wenn sie mit wärm' elend erpicht
wenn der wind dich nur noch erpeitscht
wenn er dich zum umfallen heischt
wenn der frühlingsduft dich erstickt
wenn die lunge dir so einnickt
wenn der morgen dich nur noch schlägt
wenn er dir die hoffnung wegfegt
wenn der abend dir den schlaf raubt
wenn er deiner liebe nich glaubt
dann weißt du, ja, es ist die zeit
der sehnsucht, die dich so verleit'
schmerzen sind was feines
durchströmen meinen körper
sind was schönes und reines
umkreisen das herz propper
wüten, fressen, zerstören
bringen heilsame ruhe
summen, singen in chören
verschließen die rot' truhe
sammeln sich, versuchns wieder
peitschen in wellen, rastlos
der körper ihn' zu bieder
doch das herz hält, wie famos
blutfäden entwurzelt
kein halten mehr, nichts hält
verschwebt in ewigkeit
geschlagen von blindheit
stößt an grenzen, wände
schmerzhaft, es spricht bände
ausgefressner hohlraum
kein gepolster im saum
dunkelheit es umschließt
sich dunkles blut erschießt
nirgends es hat ein heim
hoffnung erstirbt im keim
poltert stufen nieder
hinein ins schmerzenmeer
ertrinkt, nicht schwimmt, nicht will
kein tod, so hard to kill
genießt der schmerzen wucht
es doch ist seine sucht
traf die entscheidung frei
ist die lieb doch dabei
untersagt der kontakt
befreit des lebens sinn
die schaltung ruckelt, hakt
gebricht des körpers zinn
erst geleert, dann zerquetscht
blutendes herz, put hirn
immer nur kurz gebatcht
verzogen, krümelnd stirn
wandelt mutierend dort
rollt, beschreitet den pfad
kreisend erreicht den hort
die schrecklich last ablad
kann nicht fassen die welt
schädel am stein trümmernd
doch den wahnsinn hier hält
den zerfall nicht kümmernd
sinn gedacht, verlebend
ewig konstantes ziel
äther alles gebend
abschürfend den rotkiel
im kreis tick tock tick tock
fraß im blaun gewebe
bin ich denn von sinnen
lass das blut ausrinnen
tief unter meiner haut
der kleine virus kaut
frisst und fleischt immerzu
bin ich ausgehöhlt nu
doch stören kanns mich nich
denn ich weiß.ich lieb dich
das herz eine festung
ist der liebe rettung
uneinnehmbar verweilt
bis die gunst mich ereilt