was würde ich drum geben
wär ich der liebe reben
was würde ich bloß für dich tun
sterben, morden, gar erstarren
was meiner mächte eigentum
doch vergessen kann ich dich nicht
mein herz wird auf ewig harren
doch bin ich auf dein glück erpicht
was würd ich drum geben
wär ich dir ein segen
was würd ich bloß für dich tun
würd existenz vernichten
meine, gar die der blutrun
doch kann ich nicht aufhören
dich zu ehrn, mich zu richten
doch kann dich nicht betören
was würde ich darum geben
wäre ich der liebe reben
dich nicht, nie verdienet habe
doch an der liebe mich labe
habe dich dich schlecht fühlen lassen
vermag mich dafür nur zu hassen
gabst mir euphorie in rauen
mengen, nun will ich mich hauen
ein arschloch ich oft war, doch einmal
gesagt, verletzt es, schlägt die lieb kahl
warum, das fragte ich mich dann
hab ich dir das bloß angetan
tief im innern, will ich doch nur sein
der grund für glück und frohsinn so rein
bin ich bloß abglanz, spott und hohn
deiner herrlichkeit, schmerz mein lohn
mich bessern, nicht des schmerzes wegen
dich glücklich machen, freude hegen
ins leere glas ich schaue
trost suche, doch nicht finde
meine lippen zerkaue
es schreit in mir das kinde
zeit zerfließt, verrinnt dahin
fällt, schwebt, schlägt gleich wieder auf
bröckelt mir der lebenssinn
doch ihn wieder zammenrauf
das glas kaputt, bloß scherben
trost erdrückt,nehms nu in kauf
worte meinen schmerz erben
kindlein stumm, bleib nicht stehn, lauf!
tränen rinnen die wangen hinunter
machen die müden lippen nicht munter
benetzen die haut, spröde und trocken
vermag mich nun nichts mehr zu verlocken
verfärben der schmerzen tiefe furchen
tränken dort die sehnsucht durch und durchen
bedecken der hoffnung irrsinn'gen scham
verbreiten unsicherheiten infam
unaufhaltsam sich ihren pfad bahnen
lassen gar schlimmes nur erahnen
omen unselger zeiten, leuchten hell
sind sie doch ursprünglich aus guter quell
untersagt der kontakt
befreit des lebens sinn
die schaltung ruckelt, hakt
gebricht des körpers zinn
erst geleert, dann zerquetscht
blutendes herz, put hirn
immer nur kurz gebatcht
verzogen, krümelnd stirn
wandelt mutierend dort
rollt, beschreitet den pfad
kreisend erreicht den hort
die schrecklich last ablad
kann nicht fassen die welt
schädel am stein trümmernd
doch den wahnsinn hier hält
den zerfall nicht kümmernd
sinn gedacht, verlebend
ewig konstantes ziel
äther alles gebend
abschürfend den rotkiel
im kreis tick tock tick tock
fraß im blaun gewebe
Als ich nun hinunter sank,
fühlte ich: Reservebank,
am Anfang mir nicht ganz sicher,
am Ende wurd's dem ähnlicher.
Bin ich denn nur Reservespieler?
Oder irren sich meine Fühler.
Man sagt ich bin's und soll gehen,
doch mein Herz will's nicht verstehen.
Mit Logik komm ich hier nicht weiter,
ich bin schon lange nicht mehr heiter.
Was soll's, wart einfach auf die Ansage
der Chefin zu ihrer Herzenslage.