nun sitz ich hier,ich armer tor
auf zeit, den raum jetzt gar verlasse
nun nutze ich die zeit als rohr
meines herzens ewger insasse
sie konnte mich ja hier halten
gab mich des wahnsinns preis ohne wand
schlug in mein herz große falten
versteckte sich drin, da ich sie fand
sie hält mich gar fest am leben
gibt mir der lebensaufgab' und sinn
sie macht mich des weinstocks reben
und hebt dabei keck das schöne kinn
sie wird mir als stern hell leuchten
solang sie lebt,so wunderschön
sie wird meine liebe befeuchten
gibt der lieb und lust neue höhn
der parasit der nagt an der zeit
stirbet mit jedem glücklichen menschen etwas mehr
die liebe ist ihm der große feind
lass uns mehr lieben,dem parasit nehmen die nähr
aufdass die zeit auf ewig stehn bleibt
fluss der zeit
nimm mich auf
du vermagst zu strömen
so schnell und doch so langsam
vermagst du auch loszulassen
wenn ich angekommen bin
lass mich entfliehen
deiner kraft
doch was ist ein fisch an land
lass mich dir entgegenschwimmen
aufdass ich dir standhalten kann
auf ewig lieben kann