ein bann, der auf meinem haupte liegt
durchbrochen glaubt ich ihn einstweilen
doch hat er mich einmal mehr besiegt
ein fluch, will ich im traum verweilen
ihr leben, mir sinn einhaucht
der gedanke mein leben füllend
hat gleichgültigkeit geschlaucht
mich, ein wenig hoffnung einhüllend
kann mein herz nicht blutig verreißen
zwiespalten, versuch nicht zu denken
mag mir meine seele ausbeißen
lässt sie sich nun doch nicht mehr lenken
der schwur, durch seine blutmacht
verselbstständigt, ewig so vereint
herrscht in mir nur noch die nacht
auch wenn ihre existenz verneint
der januskopf im vollmond
die dunkelheit mich umschließt
die helligkeit sich gar lohnt
die lieb' in meiner seel' sprießt
der januskopf im leben
die arg bosheit mich umschließt
die schöne güt' sich gar lohnt
die lieb' in meiner seel' sprießt
der januskopf in dir
die schön' tollheit mich umschließt
die verehrung sich gar lohnt
die lieb' in meiner seel' sprießt
der januskopf in mir
die befang'heit mich umschließt
die lebenskraft sich gar lohnt
die lieb' in meiner seel' sprießt