Korona, die du bist wunderschön,
habe dich entdeckt im Angesicht,
mir alles andere als obszön,
hast mir bereitet der Freuden Licht.
Gleich zweifach dich entdeckte,
erhelltest funkelndes grün,
Liebesfeuer ansteckte,
ließ meine Seele erblüh'n.
Rahmst den Weg zur geliebten Seele,
der ich verschenkte mein brennend' Herz,
ein Grunzen entweicht meiner Kehle,
zufrieden ob der verblich'nen Schwärz'.
Und so frage ich dich,
willst du umbringen mich,
ich fleh dich an,
tu es mir an.
Sehn ich den Tod herbei,
lass meine Seele frei,
stich in mein Herz,
lisch aus die Kerz'.
Bestürzt mit haltlos Angst,
du um mein Leben bangst?
Geschenkt sei's dir,
still meine Gier!
Des Wahns überdrüssig,
leben überflüssig?
Gib mir den Schmerz,
ins dunkle Herz.
sei mein Schmerz,
sei mein Herz,
brich mich ganz,
vollführ den Tanz
sei mein Elend,
sei mein Fehlend,
gebier die Freud,
nix vergeud
sei mein Heil,
sei mein Beil,
biet mich feil,
zerreiß das Seil
meine Seele mir gesprengt,
nun nurmehr von dir abhängt,
mich in Selbstverletzung zwängt
siehe die kleinen rollen
schnell, doch nur am durchdrehen
was sie bewirken wollen
sieht man keinen staub wehen
verzweifelt sie bloß suchen
soviel kraft zu erlangen
dass sie entschieden fluchen
und um ihr dasein bangen
doch schau nua dort drüben
ächzend die großen mahlen
den blick beiweilen trüben
tod an den boden zahlen
mühselig ihrn weg begehn
langsam doch mit macht stetig
lassen keinen stein mehr stehn
als todesengel tätig
wachsen die bäume den hang hinauf
das grün sich hermetisch vewandelt
nehmen sie den untergang in kauf
unterholz mit fäulnis anbandelt
sinken hinab in den trüben tod
strecken ihren reisig hoch empor
getaucht ins abendliche blutrot
surren sie ihr letztes stück als chor
klettern unermüdlich am geröll
durchbohren es schmerzlich immerfort
durchqueren ihre eigene höll
ist es ihrer eignen zellen mord
das fundament hat sie wohl geweiht
dem untergang, er nur langsam schleicht
hoffnungsvolle flucht, wächst vogelneid
verdrängte angst, macht das sterben seicht
klopf, klopf, klopf
seht ihn euch an
den armen tropf
verbittert liegt
verrissen inert
sehnsucht bloß verbiegt
ringt nach sauerstoff
harret auf befreiung
pure liebe versoff
einst gewesen autark
sich selbst dann sinnvoll aufgab
öffnest du mir meinen sarg?
will wieder etwas spüren
nur ein messer im rücken
würd doch die hoffnung schüren
ist es so sündhaft verschmäht
die sehnsucht mir mein herz brät
fehlet hier doch der dünger
wills verkommen im hunger
es nun stimmungslos versinkt
im meer mit nägeln verzinkt
gezogen von einsamkeit
hats meinen verstand verleit
zwiespältigkeit nun zerreißt
mir dunkle zukunft verheißt
sieger, mal herz mal verstand
bringt mich an des wahnsinns rand
einst schrieb ich verlorne zeiln
wollten sie zerbrochnes heiln
sollten sie doch herzen feiln
entflammten sie die hoffnung
zitterten sie lauthals, doch
sprachen mit gespaltner zung
vergeben der inbrunst kraft
beleben den lebenssaft
sind mir mit wahrheit behaft
kamen den direkten weg
der liebe, gibt es sie noch
dass ich wohl zuversicht heg
zeiln, solln sie ewig wachsen
auch wenn brechende achsen
mir gar nur machen faxen
ein bann, der auf meinem haupte liegt
durchbrochen glaubt ich ihn einstweilen
doch hat er mich einmal mehr besiegt
ein fluch, will ich im traum verweilen
ihr leben, mir sinn einhaucht
der gedanke mein leben füllend
hat gleichgültigkeit geschlaucht
mich, ein wenig hoffnung einhüllend
kann mein herz nicht blutig verreißen
zwiespalten, versuch nicht zu denken
mag mir meine seele ausbeißen
lässt sie sich nun doch nicht mehr lenken
der schwur, durch seine blutmacht
verselbstständigt, ewig so vereint
herrscht in mir nur noch die nacht
auch wenn ihre existenz verneint
dich zu lieben, bin ich geborn,
war dort im fleische mir ein dorn
bekriegte mein herz, immer fort
verlor ich deiner nie ein wort
konnte nicht darniederschäumen
wunderbars wie dich erträumen
war nicht im stande zu lieben
wusste nichts von lüstgen dieben
doch eines tages der dorn starb
mir ein blick, ein wort, mein herz farb
'sames wesen, ich ihr nichtig
erfühlte, das ist mir richtig
bestimmung erfüllt der liebe
wusste mir nun nichts mehr bliebe
dienerschaft, zweck meines lebens
für des wunderbarsten wesens